HIRSCHKÄFER

Große antike Hirschkäfer Brosche um 1908 St. Petersburg

Antike Hirschkäfer-Brosche – Abraham Beilin, St. Petersburg 1908: Jugendstil | 14 Karat... mehr
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Antike Hirschkäfer-Brosche – Abraham Beilin, St. Petersburg 1908:

Jugendstil | 14 Karat Gold & Silber | natürliche Blisterperle, Diamanten & Rubine:

Ein außergewöhnliches und museal anmutendes Sammlerstück russischer Goldschmiedekunst der Jahrhundertwende:

Diese imposante Hirschkäfer-Brosche aus St. Petersburg von 1908 vereint die große Naturbegeisterung des Jugendstils

mit der opulenten Material- und Formensprache der bedeutenden russischen Juwelierkunst.

Mit einer beachtlichen Gesamtlänge von ca. 7,4 cm besitzt der Käfer eine beeindruckende Präsenz.

Gleichzeitig ist seine Ausführung außerordentlich fein und detailreich:

Die langen, beweglich wirkenden Beine, die zarten Fühler sowie der aufwendig gestaltete Körper

verleihen dem Schmuckstück eine verblüffend naturalistische Erscheinung.

Besonders bemerkenswert ist die Punzierung der Brosche mit der Meistermarke des St. Petersburger Goldschmieds Abraham Beilin.

Es handelt sich somit nicht lediglich um eine stilistische Zuschreibung, sondern um eine entsprechend gemarkte Arbeit Beilins.

Abraham Beilin gehörte zu den angesehenen Goldschmieden des vorrevolutionären St. Petersburg und

arbeitete unter anderem auch für das weltberühmte Haus Fabergé.

Damit entstand diese Brosche in einem der bedeutendsten Zentren europäischer Goldschmiedekunst jener Epoche und

im unmittelbaren Umfeld jener herausragenden St. Petersburger Werkstätten, deren Arbeiten heute international hoch geschätzt und gesammelt werden.

Außergewöhnliche Materialien:

Der Hirschkäfer ist in 14 Karat Gold gearbeitet.

Die mit Diamanten besetzten Partien wurden zeittypisch teilweise in Silber ausgeführt.

Diese Verbindung von warmem Gold und hellem Silber war insbesondere bei hochwertigem Schmuck des späten 19. und

frühen 20. Jahrhunderts beliebt, da die helle Fassung das Feuer und die Brillanz der Diamanten besonders wirkungsvoll hervorhebt.

Insgesamt sind Diamanten von zusammen ca. 1,00 ct verarbeitet.

Sie bilden insbesondere im unteren Bereich des Käfers eine prachtvolle, ornamentale Komposition und

verleihen dem Schmuckstück bei jeder Bewegung ein lebendiges Funkeln.

Feine facettierte Rubine setzen intensive rote Akzente und bilden einen reizvollen Kontrast zum Gold und

zu den weiß funkelnden Diamanten.

Ein besonderes Augenmerk verdient jedoch der große, hell schimmernde Körper des Käfers.

Dieser wird von einer außergewöhnlich großen natürlichen Blisterperle gebildet.

Ihre langgestreckte, organische Form fügt sich geradezu ideal in die Gestalt des Insekts ein.

Der feine, irisierende Lüster mit seinen silbrig-weißen und leicht bläulichen Reflexen verleiht dem Käfer eine faszinierende Lebendigkeit.

Gerade die Verwendung einer natürlich entstandenen Blisterperle unterstreicht den individuellen Charakter des Schmuckstücks:

Die Natur selbst gibt Form, Oberfläche und Schimmer vor und wird durch die Arbeit des Goldschmieds zum zentralen Gestaltungselement erhoben.

Insektenschmuck und die Naturbegeisterung des Jugendstils:

Insekten gehörten um 1900 zu den faszinierendsten Motiven der Schmuckkunst.

Käfer, Libellen, Schmetterlinge, Bienen und andere Insekten boten den Goldschmieden der Belle Époque und

des Jugendstils eine ideale Möglichkeit, naturalistische Formen mit kostbaren und ungewöhnlichen Materialien zu verbinden.

Insbesondere der Jugendstil erhob die Natur zu einer seiner wichtigsten Inspirationsquellen.

Statt streng geometrischer Formen standen fließende Linien, Pflanzen, Tiere und organische Strukturen im Mittelpunkt.

Perlen, Edelsteine und unterschiedlich gefärbte Edelmetalle wurden nicht nur wegen ihres materiellen Wertes eingesetzt,

sondern vor allem wegen ihrer natürlichen Farben und Oberflächen.

Diese Philosophie lässt sich an dem vorliegenden Hirschkäfer besonders eindrucksvoll nachvollziehen.

Die natürliche Blisterperle wird nicht lediglich als Schmuckstein verwendet, sondern bildet selbst einen wesentlichen Bestandteil

der Anatomie des Insekts. Gold, Silber, Diamanten und Rubine ergänzen diese natürliche Form zu einer kleinen plastischen Skulptur.

Ein außergewöhnliches Sammlerobjekt:

Neben seiner kunsthistorischen Qualität ist insbesondere die Größe von ca. 7,4 cm bemerkenswert.

Der Hirschkäfer besitzt dadurch eine Präsenz, die weit über die einer gewöhnlichen Insektenbrosche hinausgeht.

Hinzu kommen die kostbaren Materialien, die äußerst aufwendige Ausführung, die St. Petersburger Herkunft,

sowie insbesondere die Meistermarke Abraham Beilins und dessen dokumentierte Verbindung zum Hause Fabergé.

Der Erhaltungszustand ist für ein Schmuckstück dieses Alters sehr gut.

Gerade angesichts der ausgesprochen filigranen Konstruktion mit ihren feinen Beinen,

Fühlern und zahlreichen Fassungen ist dies besonders hervorzuheben.

Ein Schmuckstück für den anspruchsvollen Sammler, das gleichermaßen als historisches Juwel,

kunstvolle Kleinplastik und Zeugnis der herausragenden St. Petersburger Goldschmiedekunst des frühen 20. Jahrhunderts fasziniert.

Die antike Hirschkäfer Brosche befindet sich in einem sehr guten Erhaltungszustand mit geringfügigen altersbedingten Gebrauchsspuren.

Material:       14 Karat Gold und Silber, natürliche Blisterperle, facettierte Rubine, Diamanten zusammen ca. 1,00 ct, Meistermarke Abraham Beilin  punziert 

Maße in cm: Gesamtlänge: 7,4

Provenienz:  St. Petersburg, Russland 1908 

Sie erhalten unsere Schmuckstücke geschenkfertig und liebevoll verpackt mit Expertise.

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THEODOR THEODOR
650,00 € *
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